Kuba 2015. Es geht los!

Kuba. Erster Stopp: Havanna. Gerade aus dem Flugzeug ausgestiegen, stehen wir am Schalter und warten drauf, unsere Stempelsammlung im Reisepass um ein weiteres Land zu erweitern. Wir sind von einer über 15 Stunden dauernden Reise ziemlich erschöpft. Dennoch überglücklich, die letzte Prüfung des Studiums hinter uns zu haben und mit dem Bachelorabschluss in der Tasche in die große weite Welt zu ziehen.

Für einen Monat wollen wir Kuba unsicher machen. Ein schwieriges Unterfangen. Fast jeder Kubaner erklärt uns nämlich stolz, Kuba sei ‘Muy tranquilo’, das sicherste Land überhaupt. Nichts mit unsicher machen also. Trotzdem, wir sind hier und wollen in vier Wochen Land und Leute kennenlernen.

Da bei der Ankunft bereits die Nacht anbricht, beschließen wir, in unsere Unterkunft zu fahren und erst einmal auszuschlafen. Die ersten zwei Nächte in Havanna haben wir von Deutschland aus gebucht. So sehr ich es liebe, auf Reisen spontan zu sein und dort zu bleiben, wo es gefällt, so gut tut es doch, sich nach einem langen Flug erst einmal zu akklimatisieren. Wir haben ein Casa Particular gebucht. Viele Kubaner vermieten Zimmer in ihren Privathäusern, um sich mit dem Tourismusgeschäft ihren sonst so geringen Lohn aufzustocken. Eine Win-Win Situation. Die Einheimischen bekommen ein paar Pesos extra, die Reisenden erhalten einen realistischen Einblick in das Leben der kubanischen Familien.

Als der Taxifahrer vor der gebuchten Unterkunft laut quietschend zum Stehen kommt, sehen wir bereits die Hausherrin auf uns zukommen. Sie schüttelt den Kopf und gestikuliert wild mit ihren Händen. Wir steigen erst einmal aus. Wir sind angekommen. Dachten wir. Die quirlige Kubanerin erklärt uns, dass wir heute nicht bei ihr schlafen könnten. Wasserschaden. Das soll in Kuba wohl häufiger passieren. Doch Kubaner wären keine Kubaner, wenn sie nicht ein riesiges Netzwerk an Freunden und Bekannten aufzuweisen hätten. Alles kein Problem, wir können bei der Nachbarin unterkommen. Das soll uns recht sein. Wir schultern unsere Rucksäcke erneut auf und laufen zu unserem neuen Casa, wo uns vor lauter Erschöpfung ein tiefer Schlaf umhüllt.

Am nächsten Morgen sind wir bereits um sieben Uhr putzmunter. Sechs Stunden Zeitverschiebung steckt man nicht in einer Nacht weg. ‘Super’, denken wir. Umso mehr Zeit bleibt uns, Stadt und Land zu erkunden. Die ersten zwei Tagen wollen wir in Havanna verbringen. Alles andere überlassen wir dem Schicksal, Glück und unserem Bauchgefühl, das uns letztendlich zu folgender Reiseroute führte:

Havanna- Vinales- Soroa- Playa Larga- Cienfuegos – Trinidad – Santa Clara- Remedios – Cayo de las Brujas- Matanzas- Varadero- Havanna.

 

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